Fritz Haag

Brauneberg / Mosel

 NATURNAH & NACHHALTIG 

 KLASSIKER 

Als Oliver Haag im Jahr 2005 das Weingut von seinem Vater übernahm, hatte er bereits einige namhafte Stationen bei renommierten Weingütern wie z.B. Karthäuserhof oder Helmut Dönnhoff sowie ein Geisenheim-Studium als Diplom-Oenologe hinter sich gebracht. Der Philosophie des Vaters, feinfruchtige und filigrane Moselrieslinge mit unverkennbarem Lagencharakter zu erzeugen, ist er dabei konsequent treu geblieben.

Der Großteil der Reben wurzelt im verwitterten Devonschiefer der Spitzenlagen Brauneberger Juffer und Brauneberger Juffer Sonnenuhr, deren Hangneigung komplett nach Süden ausgerichtet und von extremer Steigung geprägt ist. In diesen extremen Gefilden fühlt sich der Riesling besonders wohl und dankt es mit einer aromatisch unverkennbaren Schiefernote. Hinzu kommt das günstige Mikroklima des Moseltals, das eine späte Ernte und somit voll ausgereiftes Lesegut ermöglicht. Wie bereits im Jahr 1605, als das Weingut zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde, geschieht bei der Lese auch heute alles von Hand und in mehreren Durchgängen. Im Keller wird nur bei den eher früh gelesenen Weinen sehr behutsam gepresst, wohingegen beim Großteil lediglich der im kühlen Keller durch Eigengewicht herauslaufende Saft gekeltert wird. Dies geschieht ausschließlich durch spontane alkoholische Gärung durch indigene Hefen von den Traubenschalen und der Kellerflora. Auf den zu bewirtschaftenden 19,5 Hektar entstehen - je nach Ausbeute in den hohen Prädikatsstufen wie Auslese, BA und TBA - zwischen 20 und 30 abgefüllte Weine.

Michael und Thomas Andres