Kategorie: Domaine de la Résérve d'O

Terrasses du Larzac / Languedoc / Frankreich

ZERTIFIZIERT BIO

WEINBAU EXTREM

Inmitten der kargen Landschaft der Hochebene von Arboras, haben sich Marie und Frédéric Chauffray ihr ganz persönliches Paradies geschaffen. Sie bewirtschaften eine 9 Hektar große Parzelle, die mit uralten, knorrigen Rebstöcken bestückt ist, die sich mit aller Kraft dem täglich aufkommenden Mistral entgegenstemmen. Bedingt durch das Alter und das mediterran trockene Klima sind die Erträge von Natur aus knapp. So kommen am Ende eines Jahres durchschnittlich 30 Hektoliter pro Hektar zusammen, was als verschwindend gering einzuordnen ist. Umso konzentrierter und herkunftsbezogener sind die daraus gewonnenen Weine. Nicht zuletzt deshalb, weil im Keller so gut wie nicht eingegriffen und auf dominanten Holzeinfluss verzichtet wird.

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DOMAINE DE LA RÉSERVE D'O / STORY

Bio aus Überzeugung

Marie Chauffray führte lange Jahre eine angesehene Weinhandlung in der Nähe von Paris und genoss größten Respekt als Verkosterin mit sehr hoher, sensorischer Expertise. Doch Weine nur zu verkosten und damit zu handeln, war ihrem Mann Frédéric, ein begnadeter Musiker, und ihr irgendwann nicht mehr genug. So begab sie sich auf eine zehnjährige Suche nach DEM perfekten Weinberg für ihr Vorhaben. 2005 wurden die Beiden auf dem Plateau von Arboras in der AOC Terrasses du Larzac fündig. Ein traumhafter Fleck Erde. Richtet man den Blick nach Norden, heben sich die Ausläufer der Cevennen langsam empor, im Süden kann man den Blick das Hérault-Tal hinab schweifen lassen und landet schließlich an der ca. 30 Kilometer entfernten Mittelmeerküste. Nicht nur weil das mediterran trockene Klima mit den Mistral-Winden und die karge Landschaft der AOC Terrasses du Larzac eine natürliche Bewirtschaftung begünstigen, sondern auch aufgrund Maries Respekt vor der Natur und ihrer studentischer Ausbildung, stand von Anfang an fest, auf Pestizide und Herbizide zu verzichten.

Natürlicher Schutzwall

Um ihren Weinberg vor Einflüssen umliegender, nicht ganz so nah an der Natur bewirtschafteter Flächen zu schützen, hat Marie einen lebendigen Wall aus Gebüschen, Hecken und kleinen Bäumen errichten lassen. Die durchschnittlich 30 Jahre alten Reben wurzeln in einem hellen Bodengemisch aus Kalkstein, Ton, Kies und Kieselsteinen und können dank des kühlen Nordwinds Mistral perfekt ausreifen. Denn dieser Luftstrom trocknet die Trauben nach gelegentlichen Niederschlägen und beugt somit Fäulnis- und Pilzbefall auf natürliche Art und Weise vor. Der Ertrag liegt bei verschwindend geringen 25 Hektolitern/Hektar, was bei 12,5 Hektar Rebfläche einer Gesamtproduktion von gerade einmal 30.000 Flaschen entspricht.

Im Keller des spektakulär am Steilhang liegenden Gebäudes, verfolgen Marie und Frédéric dann eine Philosophie des «Nichtstuns» um die aufwendige biodynamische Arbeit, die die Merkmale des Terroirs eindrucksvoll in den Wein transportiert, nicht zunichte zu machen. Neben den klassischen Gär- und Reifegebinden wie Edelstahltanks und Holzfässer, experimentieren Marie und Frédéric auch mit dem Ausbau in Amphoren.